Hier gibt es ständig aktualisierte Infos zum Zustand der Hütten. Öffnungszeiten der bewarteten Häuser selbstverständlich ohne Gewähr.

Sämtliche Unterkünfte sind von mir mit Kaffeemaschinen („Moka“) ausgerüstet – der Kaffee wird entsprechend fortwährend nachgeliefert… abgesehen von Scaredi und In la Piana, dort ist der Besucherstrom einfach zu groß. Die meisten anderen Utensilien (Sägen, Töpfe, Pfannen, Becher, Wäscheklammern etc.) stammen ebenfalls von mir. Bitte schont diese Einrichtungsgegenstände, damit alle lange etwas davon haben, und auch, weil mir der Goldesel fehlt, um sie ständig zu ersetzen – ich bekomme dafür kein Geld, das ist alles ehrenamtliche Arbeit.

Der Park versorgt ein- bis zweimal im Jahr alle offiziellen Nationalparkshütten oberhalb der Baumgrenze per Helikopter mit Brennholz (namentlich Bocchetta di Campo, Scaredi, Colma, Ragozzale – nicht Mottac). Aus organisatorischen Gründen ist dies aber nicht garantiert. Bitte geht so oder so äußerst sparsam mit dem Holz um.

Unterhalb der Baumgrenze ist jeder selbst für einen ausreichenden Brennholzvorrat zuständig. Bitte auch hier die Öfen sparsam betreiben und stets verbrauchtes Holz nachfüllen. Es gilt das ungeschriebene, aber durchaus verbindliche Gesetz: immer (mindestens) soviel Holz sammeln, wie man selbst verbraucht! Wer bei Regen und Dunkelheit ankommt, ist mehr als froh, wenn er etwas trockenes Holz vorfindet.

Al Cedo (19.05.24)

vom CAI Vigezzo unterhaltenes, nur mit Schlüssel zugängliches Haus; während der Sommersaison kann dieser bei der Sektionsverwaltung abgeholt werden (alle Infos siehe homepage); die Hütte ist erst vor wenigen Jahren komplett renoviert worden und äußerst komfortabel; im Mai 2022 wurden zwei neue Öfen geliefert; ganz neu gibt es nun auch einen immer geöffneten Raum, ein winziges Bivacco (3 Plätze, Ofen vorhanden)

Bocchetta di Campo (29.10.22)

neuer Ofen wurde 2023 geliefert; Wasser bei den Quellen in Richtung Pedum circa 90 Höhenmeter unterhalb der Hütte, diese sind sehr zuverlässig; die Hütte ist aufgrund ihrer zunehmenden Berühmtheit mittlerweile zu einer der am stärksten frequentierten im Val Grande geworden, in den Sommer- und Herbstmonaten immer wieder überfüllt – nur sechs bis maximal acht Plätze (im Aufenthaltsraum)

Bondolo (01.09.23)

von Juni bis ungefähr Anfang Oktober wohnen vor der Hütte zwei Ziegenhirten in einem Container (Giuseppe aus Sizilien und Vittorio aus Bognanco vom „technischen Dienst“, sind zwei lustige Gesellen); sollte der Brunnen vor dem Haus versiegen (was nicht passieren wird, solange die Hirten da sind), gibt es die kleine, aber sehr gute Quelle an der Furt in Richtung Vald (nicht der Bach, sondern das Wasser, welches unter dem Stein auf der Bondolo-Seite heraussprudelt); von den seit einigen Jahren geplanten und dringend notwendigen Renovierungsarbeiten in der Hütte ist leider nach wie vor nichts zu sehen; Kamin qualmt vor sich hin, durchs Dach zieht und regnet es, die ganze Hütte ist ein Kühlschrank und in der Umgebung gibt es nur wenig Brennholz – alles andere als gemütlich, doch für eine Nacht schon OK

Buè (01.06.24)

winziges Hüttchen (maximal 4 Plätze!) in der Ruinenstadt von Buè; relativ neuer Holzofen, im Allgemeinen gut ausgerüstet, auch mit Solarlicht; Brunnen am großen Haus der Gruppo Escursionisti Valgrande nebenan; die Freunde vom GEV kümmern sich gut um die Hütte; neu gibt es jetzt auch die Möglichkeit, in einem privaten Haus einer Jugendgruppe zu logieren, sollten die Besitzer nicht anwesend sein – es befindet sich vorn an der Ecke zum „Dorfplatz“, bietet Platz für weitere vier Personen und die Türe ist immer geöffnet

Colma (21.12.23)

wenn der Brunnen nicht läuft (nie von November bis Mai), findet man meist ein kleines Rinnsal in der ersten Rinne Richtung Proman (ab Mai/Juni, vorher ist dort alles verschneit und man muss Schnee schmelzen); im Allgemeinen sehr gut besucht (Klassische Durchquerung)

Cortechiuso (31.07.23)

nachdem von Seiten des Nationalparks leider keinerlei Unterstützung für den Erhalt der Hütte kommt, überlegen sich die Besitzer (Amici di Cortechiuso), sie komplett zu schließen – derzeit ist das Bivacco geöffnet, darauf kann man sich aber leider nicht verlassen – solange es offen ist, kann es benutzt werden, es kann jedoch jederzeit verschlossen werden; nur sehr wenig Brennholz vorhanden und vor Ort leider desaströse Sammelmöglichkeiten… wer aus Richtung Vou kommt, sollte unbedingt ein paar Buchenäste einpacken (300 Höhenmeter), und wer von Scaredi kommt, nimmt am besten ein paar Brocken von dort mit; der Kamin darf nicht benutzt werden (zieht nicht), dafür funktioniert der Ofen (2022 neu installiert) ganz gut; Brunnen vor dem Haus läuft eher selten, eine kleine Quelle circa 30 Höhenmeter hinter dem privaten Haus führt jedoch meist Wasser, und in der Rinne 70 Höhenmeter talwärts (auf dem Weg nach Vou) gibt es auch in trockeneren Zeiten stets Wasser; die Amici di Cortechiuso aus Finero kümmern sich gut um das Haus

Corte di Sopra (13.09.22)

diese Hütte hat leider den Charme eines Betonbunkers: feucht, kalt, dunkel – der Aufenthaltsraum lässt sich aber gut beheizen; es herrscht wegen der großen Feuchtigkeit ein latentes Schimmelproblem, daher ist alles intensiv gekalkt, was zur Folge hat, dass es von der Decke „schneit“; davon abgesehen ein sehr gut ausgestattetes Bivacco (Holzherd, Gas, Wasser, Matratzen)

Curgei (27.10.23)

neuer Ofen wurde im Sommer 2022 installiert, zieht und wärmt perfekt; Brunnen läuft üblicherweise sehr zuverlässig; recht gut frequentiert (naher Parkplatz), daher sammelt sich häufig Müll an; es gibt momentan keine Matratzen und auch keine Teller und Tassen mehr; die Besitzer (Pro Loco Miazzina) kümmern sich zum Glück gut um das Haus

Fornà (30.07.18)

der Dorfverein von Falmenta kümmert sich gut um die Hütten, auch das zweite Haus wurde geputzt und bietet sich wieder als Schlafraum an; es gibt wenig Holz und schlechte Sammelmöglichkeiten (nur Erlensträucher)

Fulka (29.06.24)

wenn der Brunnen versiegt (vor allem im Sommer und Herbst), befindet sich die nächste Wasserstelle im Wald nördlich und 60 Höhenmeter unterhalb des Rückens („Le Fontane“, auf der Karte ungefähr unter dem „S“ von Piano di Nasca, wird in die nächste Ausgabe 2025 eingetragen); sonst alles bestens und sehr aufgeräumt; es gibt keinen Ofen, nur eine offene Feuerstelle, auf der auf einem Dreibein gekocht werden kann

In la Piana (16.01.24)

sollte der Brunnen versiegen, was relativ oft vorkommt, kann man sich im nahen Rio Fiorina mit Wasser versorgen (oder bei der Quellfassung entlang des Wegs in Richtung Mottac den Ansaugstutzen kontrollieren); in den Sommer- und Herbstmonaten stark besucht (Klassische Durchquerung und Kreuzung aller Wanderwege – an sonnigen Wochenenden oft hoffnungslos überfüllt, über 50 Gäste sind keine Seltenheit – unter der Woche geht es aber); derzeit alles recht ordentlich (bis auf eine Kiste Müll in einer der kleinen Hütten) – habe eine der schadhaften Kaffeemaschinen repariert

Lidesh (30.05.24)

traditionell großes Wasserproblem (Brunnen läuft nicht immer (Wasch-, kein Trinkwasser – muss abgekocht werden – kommt aus einem großen Behälter, in dem das (Regen-)Wasser lange Zeit steht und der zudem undicht und daher meist leer ist); das Rinnsal in der Rinne zehn Gehminuten in Richtung Torrione (bei der ersten Serpentine) tröpfelt manchmal etwas, meist ist es aber ausgetrocknet, besonders im Hochsommer und Herbst; ganz ordentliche Sammelmöglichkeiten für Brennholz; kein Ofen, man kann im offenen Kamin auf einem Dreibein kochen

Mottac (16.01.24)

wird jährlich im Winter von mir generalgereinigt und während der Saison ständig in Schuss gehalten; Mitte Dezember und Mitte Januar war ich wieder für längere Zeit oben und habe alles geputzt, aufgeräumt und das vollständig geplünderte Holzlager aufgefüllt; Öfen wurden erst im September 2021 durch nagelneue ersetzt: sie ziehen und wärmen perfekt, mit dem richtigen Holz (Lärche oder Buche) schafft man es ruckzuck, das Haus gemütlich einzuheizen; die kleine Quelle führt fast immer ausreichend Wasser, die Zisterne ist aktuell gut gefüllt; bereits seit 2012 ist Mottac offiziell von mir „adoptiert“, in all den Kleinigkeiten, die ihr in der Hütte findet (auch Küchenausstattung, Stühle, Sessel, Sägen, Holzbock etc.), steckt viel Anstrengung (es ist ein weiter Weg bis nach Mottac…) und auch ein Batzen Geld, bitte geht sorgsam damit um; wer mehr Brennholz als üblich verbraucht, wird gebeten, das entnommene Holz wieder aufzufüllen, dafür steht im hinteren Raum eine Kraxe bereit

Ompio (10.06.24)

bewartet, kein Selbstversorgerraum; Osterferien und Juni bis Ende September durchgehend geöffnet, sonst an den Wochenenden (wie immer ohne Gewähr und auch stark wetterabhängig; Infos hier); neu renoviert, ist sehr schön geworden, ohne dabei den alten Charme zu verlieren; und die Polenta ist wirklich fantastisch…

Orfalecchio (18.04.23)

kein Brennholz in der Hütte vorhanden, muss im umliegenden Wald gesammelt werden; Ofen zieht nicht besonders gut, er tut aber seinen Dienst; Kamin zieht dafür umso besser; Licht wurde repariert und neue Solarzellen wurden angebracht; grundsätzlich alles ein bisschen verramscht (Anglerstützpunkt…), doch schon OK; Brunnen läuft häufig nicht (geringes Gefälle der Leitung – habe alles gerichtet und das Wasser bis auf ungefähr 30 Meter vor der Hütte gebracht – wenn nichts kommt, müssen Schlauchende und/oder Verbindungen kontrolliert und entlüftet werden); sonst ist es zum Rio Val Grande aber auch nicht allzu weit

Parpinasca (19.09.23)

derzeit auf unbestimmte Zeit geschlossen, es wird (mal wieder) ein neuer Pächter gesucht; der Selbstversorgerraum sollte geöffnet sein (ohne Gewähr): sechs (Matratzen-)Plätze, kleiner Ofen, Holz vorhanden, im Grunde ein echtes Bivacco mit allerdings nur wenigen Kochutensilien

Pian Cavallone (21.09.22)

bewartet; im Mai und Oktober an den Wochenenden, durchgehend von Juni bis September geöffnet; gutes und reichhaltiges Essen (nur das Frühstück ist sehr spartanisch…), neu renovierte Schlafräume, kein Selbstversorgerraum, weitere Infos hier; das sogenannte „ricovero invernale“ könnt ihr ganz vergessen: kein Wasser, extrem einfach und auch leicht heruntergekommen (wird u.a. als Toilette benutzt), bis Curgei ist es weniger als eine halbe Stunde…

Pian di Boit (30.05.24)

neuer Ofen wurde installiert und Mauer saniert; der große Brunnen liegt im Sommer und Herbst manchmal trocken – Wassermangel herrscht dank der nahen Bäche aber nie; nach den Häusern entlang der Traversata Classica die am stärksten frequentierte Hütte im Park und dementsprechend häufig überfüllt mit einem relativ großen Müllproblem

Pian Vadà (15.02.20)

geschlossen; Schlüssel muss bei der Parkverwaltung in Vogogna oder in der Baita in Pian Cavallo abgeholt werden, Reservierung zwingend erforderlich; Infos: 0324/87540; online-Reservierung über die Homepage des Parks möglich; derzeit wegen Renovierungsarbeiten nicht reservierbar; die Hütte besitzt einen tollen Ofen (Holz vorhanden), Töpfe und auch Matratzen; eine zweite, immer zugängliche Hütte verfügt über drei Plätze (Holzliegen) und keine sonstige Infrastruktur; Brunnen vor der Tür oder Quelle ums Eck

Pozzolo (09.06.22)

der große, offene Kamin zieht weiterhin nicht, keine Chance – probiert es erst gar nicht, sonst wird aus der gemütlichen Stube eine Räucherkammer; sonst alles bestens, Wasser läuft, Gas und Holz vorhanden, alles tiptop

Prà (09.09.23)

bewartet, kein Selbstversorgerraum; nur an den Sommerwochenenden geöffnet; eine Reservierung wird empfohlen; Infos: 0323/53326

Ragozzale (11.09.23)

derzeit nur sehr wenig Brennholz vorhanden und kaum Sammelmöglichkeiten; nach der Renovierung 2016 wieder ein ganz schmuckes Häuschen; ich habe etwas Kücheneinrichtung (Töpfe, Kaffeemaschine, Schöpfkelle) und sonstige Utensilien (Beil) vorbei gebracht; es bleibt das große Problem des Wassermangels im Sommer/Herbst: nur manchmal findet man in den Büschen unterhalb der Hütte ein kleines Rinnsal vor, wo man einen Topf Tropfen für Tropfen „füllen“ kann

Rina (11.09.23)

nur wenig Brennholz in der Hütte verfügbar, der umliegende Lärchenwald bietet aber nach wie vor ausreichend Sammelmöglichkeiten; der Ofen zieht nur dann gut, wenn man die Ascheklappe geöffnet lässt und den Hebel mit dem Knauf ganz herauszieht; der Gartenschläfer ist wieder äußerst aktiv, daher unbedingt immer alle Lebensmittel in die Truhe legen (aufhängen bringt in diesem Fall nicht sehr viel, der Bursche ist ein ausgesprochener Kletterkünstler); die klare Quelle führt zuverlässig Wasser

Scaredi (16.01.24)

die Axt ist leider entsetzlich stumpf: sie schafft es kaum, die großen Brocken zu spalten; Brunnen läuft gut – sollte er versiegen, führt der nahe Bach recht zuverlässig Wasser; seit Ende 2019 gibt es eine Toilette (nur im Sommer zugänglich); von Mai bis Oktober meist hoffnungslos überfüllt – aber auch in den Randjahreszeiten sehr stark besucht (Klassische Durchquerung und naher Parkplatz bei Fondo li Gabbi!) – in Scaredi ist man so gut wie nie allein und es herrscht oft ein geradezu bizarres Chaos

Straolgio (11.10.19)

das große Gebäude steht außerhalb der Alpsaison exklusiv den offiziellen Nationalparkguides (also auch dem Verfasser dieser Zeilen) zur Verfügung – während des Sommers wohnt dort der Hirte; im kleinen, immer geöffneten Haus gibt es zwei Schlafplätze, sonst nichts

Val Gabbio (17.12.23)

MIT BETRETUNGSVERBOT BELEGT, die Hütte ist aufgrund einer Entscheidung der Carabinieri Forestali aus Sicherheitsgründen (sehr morsche Balken und schiefe Wände!) der Allgemeinheit nicht mehr zugänglich – es ist keine Renovierung geplant, die Hütte ist aufgegeben und wird demnächst einstürzen – einer der Balken ist komplett durch und es regnet bereits durchs Dach, lange kann es nicht mehr dauern

Vald

HÜTTE 2016 KOMPLETT ABGEBRANNT UND VOLLSTÄNDIG ZERSTÖRT, der Wiederaufbau ist Ende 2022 gestartet, derzeit (Juni 2024) ruht die Baustelle, es ist nicht bekannt, wann die Arbeiten wieder aufgenommen werden – wohl nicht vor 2025

Velina (19.09.22)

vom in Velina-Baserga ansässigen Piero und den Amici delle Tre Veline unterhalten; alles tiptop, Licht, Gasherd, schöner großer Holzofen mit großer Brennkammer (Brennholz immer vorhanden, das Teil verwandelt die Hütte in Minuten in eine Sauna, insbesondere die Schlafplätze unterm Dach – zum Anfeuern die Ascheklappe geöffnet lassen und den Zughebel ganz hinein drücken), fließend Wasser im Haus; auf Wunsch warme Dusche; eine Übernachtung kostet 20 Euro inklusive Dusche, sonst 15 Euro; die Hütte befindet sich im privaten Anwesen unterhalb des Weges – dort ist aber wirklich jedermann willkommen; weitere Infos auf der Homepage

Vou (Uovo) (10.10.22)

der Küchenherd zieht ordentlich und wärmt perfekt; der offene Kamin qualmt aber ganz gerne vor sich hin, am besten funktioniert er bei geschlossener Türe (aber auch dann nicht komplett rauchfrei); der kleine Brunnen läuft aufgrund des schwachen Gefälles der Leitung, und weil der Schlauch häufig nicht im Wasser liegt, nur selten – der nächste Bach ist jedoch gleich ums Eck; zum Brennholz sammeln steigt man am besten direkt in den Wald unterhalb, dort gibt es noch ganz ordentlich Buchenäste