Hier gibt es ständig aktualisierte Infos zu sämtlichen (offiziell markierten) Wegen im Val Grande und Umgebung (in Aufstiegs-Richtung). Für Hinweise bin ich dankbar, denn überall zur selben Zeit kann auch ich nicht sein…

Die Infos beziehen sich auf Abweichungen von der im Mai 2018 publizierten Geo4Map-Karten 14 und 15 (erste Auflage).


ALTA VAL GRANDE

Biordo – Togano: anspruchsvoll, Markierungen weitestgehend verschwunden (22.06.16)

der vor einigen Jahren neu markierte Weg vom Passo Biordo zum Monte Togano ist nicht mehr einfach aufzufinden, das Gelände ist steil und anspruchsvoll (T4) – nur für Bergerfahrene!

Mottac – Ragozzale: korrigierte Wegweiser (14.10.19)

Das auf dem Mottac-Grat in die falsche Richtung weisende Schild habe ich korrigiert, an der eigentlichen Abzweigung eines aus Holz aufgestellt (schon etwas mitgenommen). Wer von Mottac kommt, muss noch circa 150 Meter in Richtung Basagrana weitergehen, erst dann kommt die Verzweigung nach Ragozzale. Und für den Wanderer aus Richtung Ragozzale habe ich ein kleines Schild aufgestellt, damit man nicht auf der falschen Seite des Grates bleibt, denn der Pfad, der südseitig entlang führt, ist recht ausgesetzt und nicht für jeden geeignet (T4)

Mottac – Ragozzale: Weg saniert und wieder besser begehbar (14.10.19)

die Querung vom Mottac-Grat nach Ragozzale war lange Zeit nicht mehr einfach zu begehen (T4); der Park hat sich der Sache angenommen und etliche kleinere Reparaturarbeiten durchgeführt; damit kommt man jetzt wieder wesentlich besser durch, der Pfad ist allerdings noch immer anspruchsvoll (T3+) und beginnt bereits wieder zu erodieren; aktuell ist bei einer schmalen Stelle relativ nahe am Pizzo Mottac eine Tanne auf den Weg gestürzt – ich habe eine Passage heraus gesägt, man muss aber ein wenig klettern

Val Gabbio – Borgo delle Valli: undeutliche Wegführung (24.03.19)

etwa fünf Minuten nach Val Gabbio führt der markierte Weg über den Rio Ragozzale – diese Furt ist nicht klar ersichtlich, da die deutlichere Wegspur weiter am Bach entlang führt und schließlich in Richtung Casarolo aufsteigt; hier unbedingt auf die rot-weißen Markierungen und Steinmännchen achten; auch wird der Rio Ragozzale oft mit dem Rio Val Gabbio verwechselt – es verlaufen sich wirklich ständig Wanderer, das ist eine ganz heikle Stelle – wenn man länger keine Markierung mehr gesehen hat (es gibt viele alte Pfade, die mit Steinmännchen markiert sind, diese eher nicht in Erwägung ziehen), ist man falsch

BASSA VAL GRANDE / VAL POGALLO

Bignugno – Velina: alte Mulattiera verwildert zusehends (25.08.19)

diese eigentlich wichtige Verbindung (auch im Rother Wanderführer Lago Maggiore beschrieben) wird immer wilder und verbuschter, das ist nichts für Gelegenheitswanderer, sonder eher etwas für Liebhaber der echten Wildnis

Cicogna – Teggia – Soliva – Pian Cavallone: komplett saniert (29.08.19)

die Bauarbeiten sind abgeschlossen, dieser Weg kann wieder problemlos begangen werden; zwischen La Soliva und Pian Cavallone wurde nun bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gemäht

Cicogna – Velina: anspruchsvoller Pfad (28.08.19)

die Querung Velina – Vota – Montuzzo – Cicogna wurde zwar erst vor wenigen Jahren saniert, doch einige Stellen bleiben anspruchsvoll, vor allem der mit Ketten versicherte Abschnitt gleich nach Velina (T3+) – gerade bei Nässe nicht zu unterschätzen

Cossogno – Casletto – Cicogna: teilweise renoviert und gemäht (07.07.19)

die alte Mulattiera wurde zwischen Casletto und Cicogna hergerichtet und ist wieder sehr gut begehbar; auf dem Abschnitt zwischen Miunchio und Casletto sind zwar noch ein paar kleine Stücke abgerutscht (sie bereiten kaum Probleme), doch auch hier wurde gemäht

Erfo – Ompio: Weg neu markiert (26.08.19)

der Weg, der die Straßenserpentinen zwischen der Kapelle von Erfo und dem Parkplatz bei Ruspesso abkürzt, wurde mit neuen Hinweisschildern und Markierungen versehen, man findet die im Sommer häufig von Farn überwucherte Spur nun wesentlich besser

Pian di Boit – Pizzo Marona: aufgegeben und nicht mehr begehbar (29.04.19)

auf vielen älteren Karten erscheint diese Verbindung noch als offiziell markierter Weg, in der Neuauflage der Geo4Map-Karte wird dieser Pfad nun nicht mehr durchgehend erscheinen, da er insbesondere oberhalb der Alpe Aurà komplett verschwunden ist

Pogallo – Bocchetta di Campo (Strette del Casè): immer besser markiert (26.10.17)

der CAI Pallanza hat diesen Abschnitt sporadisch mit rot-weißen Markierungen versehen; da die Strette immer stärker frequentiert werden, hat sich auch eine deutlich Spur gebildet, der erfahrene Bergwanderer kann hier kaum noch etwas falsch machen

Pogallo – Busarasca: Weg unmarkiert (02.05.19)

dieser Weg ist entgegen dem Schild an der Weggabelung nicht markiert, es finden sich nur sporadische rote Punkte; im unteren Abschnitt wuchert er im Sommer ziemlich zu, im oberen ist er im Buchenwald leicht zu verlieren

Pogallo – Pian di Boit: bei Hochwasser Alternativweg benutzen (03.08.17)

insbesondere während der Schneeschmelze (üblicherweise bis einschließlich Mai) ist die Furt des Hauptweges nach Pian di Boit unpassierbar; kurz bevor man die Brücke bei Casale dei Galli erreicht, bleibt man auf der linken Flussseite (in Marschrichtung); dieser Alternativweg ist ebenfalls markiert und wird regelmäßig gepflegt

Prà – Cima Sasso: unmarkiert, aber einfach (30.06.19)

auch wenn, wie so oft, Schilder aufgestellt wurden, die eine rot-weiße Markierung suggerieren, ist diese Route unmarkiert; sie ist aber einfach zu begehen – an einigen unübersichtlichen Stellen unbedingt auf Steinmänner achten; das letzte Stück zum Gipfel ist gepunktet eingetragen, der Pfad bleibt aber auch hier relativ einfach (T3)

CANNOBINA

Provola – Lidesh: Weg instand gesetzt (28.05.18)

die im Winter 08/09 zerstörte Brücke über die kleine Rinne unterhalb des Motto Cantè wurde durch Ketten und eine Schiene ersetzt, man kommt hier nun wieder relativ problemlos drüber (T3+)

Vandra – Balmo – Crosit / Lidesh: sehr steil und anspruchsvoll, T3+ (29.05.18)

stellenweise äußerst steil und stark von Erosion betroffen windet sich der „Pfad“ hier den Hang hinauf; nur für sehr trittsichere Wanderer bei trockenen Verhältnissen zu empfehlen, es müssen stellenweise die Hände benutzt werden

OSSOLA

Capraga – Pianoni: Weg saniert (18.02.18)

dieses Stück wurde großräumig hergerichtet, neue Treppen gebaut, mit Ketten versichert, alles tiptop

Colla – Curtet: Ketten angebracht (28.10.16)

nachdem die alte Steintreppe den Rekordwinter 13/14 nicht überlebt hat, wurden Ketten angebracht, damit die Stelle passierbar bleibt

Corte di Sopra – Pizzo delle Pecore: Alternative empfohlen (29.10.16)

hier gibt es zwei Routen, und diejenige weiter westlich ist die wesentlich bequemere; der markierte Pfad hingegen umgeht einen Felsturm auf dem Rücken zwischen Saler und Pecore über einige ausgesetzte Stellen

Marzone – Corte di Sopra: obere Route besser (29.10.16)

von den beiden markierten Routen zwischen Marzone und Corte di Sopra ist die obere via Colla Bassa in deutlich besserem Zustand (über sie wird das Vieh nach Corte di Sopra getrieben) und daher wesentlich angenehmer zu begehen; die untere ist schlecht markiert und kämpft sich durch viel Vegetation und über feuchte Rinnen – teilweise T4 – allerdings ist der Pfad für Abenteurer durchaus interessant…

Pianoni – Marona: Weg gepflegt und neu markiert (19.02.17)

ich habe den Pfad mit Hecken- und Rosenschere von den gröbsten Brombeerbelästigungen befreit und die Markierungen komplett aufgefrischt; aufgrund der anspruchsvollen Wegführung bleibt es aber bei T4

Pianoni – Sui – Colmetta: Markierungen aufgefrischt (16.02.19)

der bisher nur noch schwer auffindbare Weg wurde mit neuen rot-weißen Markierungen versehen; dennoch ist das Gelände anspruchsvoll und sollte im Sommer besser gemieden werden (hohe Vegetation)

Prata – Lacina: Weg undeutlich und schlecht markiert (20.10.17)

Pfadspur wäre die treffendere Bezeichnung für diesen offiziellen Wanderweg: er ist nur bis Prasaint ordentlich markiert; im weiteren Verlauf existieren zwar Wegweiser (die teilweise geradezu grotesk falsch sind, besonders die Höhenangaben), eine durchgehende rot-weiße Markierung fehlt jedoch; man kann sich aber ganz gut an roten Punkten und Steinmännchen orientieren – im Sommer bei hohem Gras nicht zu empfehlen

Quarata – Prov (- Pozzolo): unmarkiert (30.11.17)

trotz der Wegweiser am unteren und oberen Ende dieses Alternativwegs nach Pozzolo ist der komplette Abschnitt bis Prov unmarkiert und in schlechtem Zustand; in Quarata muss zwingend ein Privatgrundstück durchquert werden (Tor immer geöffnet?), auf den ersten 200 Höhenmetern hat man besonders im Sommer mit viel Vegetation zu kämpfen und bis Croppo sieht man sich mit Orientierungsproblemen konfrontiert

Stavelli – Usciolo – Borgo delle Valli: komplett saniert und ausgemäht (17.10.18)

der bisher sehr unübersichtliche und von Vegetation bedrängte Pfad wurde 2016 komplett restauriert und wird seitdem jährlich gemäht, es bestehen nun keine Wegfindungsprobleme mehr; der Anspruch sinkt von T4 auf T3

VIGEZZO

Bondolo – Bocchetta di Cavalla: Weg saniert, neue Wegführung (18.10.19)

endlich wurde zwischen der Alpe Bondolo und der Alpe Moncucco der alte Weg saniert, damit muss nun weder dem bisher offiziellen, jedoch falsch geführten (und überwucherten) Weg noch der steilen Rinne gefolgt werden; für die letzte Aktualisierung der Geo4Map-Karte kam die Aktion leider ganz knapp zu spät, in der nächsten Auflage wird er selbstverständlich zu finden sein

Campra – Pizzo Ragno: anspruchsvoll (T4-T5) (17.08.14)

oft ist nicht ganz klar, wie schwierig Wege, die auf den Karten als markiert eingetragen sind, sich in der Realität letztlich präsentieren (so ist zum Beispiel der Weg Mottac – Curtin, obwohl auf manchen Karten gepunktet, sicher nicht mehr als T3); hier jedoch ist die Sache eindeutig: mindestens T4, zwei Stellen sogar T5! Es gilt, ausgesetzte Felsen zu überklettern – nur für Geübte!

Geccio – Pizzo Ragno: Markierungen erneuert (17.10.19)

auf diesem Abschnitt wurden vom CAI Vigezzo neue Markierungspfosten gesetzt, es gibt dort kaum noch Orientierungsprobleme

Forcola – Cortechiuso: großzügig saniert (03.10.18)

dieser bisher sehr anspruchsvolle Pfad wurde mit großem Aufwand wieder instand gesetzt, er ist jetzt problemlos begehbar

Forcola – Testa del Mater: steil mit Kletterei (T4) (03.10.18)

der meist recht einfache Gratweg der Testa del Mater ist auf diesem Abschnitt sehr steil, einige ausgesetzte Felsen müssen kletternd überwunden werden: nicht ohne, besonders im Abstieg und bei Nässe!

Loana – Cortechiuso: Alternativweg empfohlen (26.09.19)

der alte Pfad, der von der Wiese unterhalb der Forcola direkt zum Sattel vor Cortechiuso führt, wurde großräumig gemäht und wieder hergerichtet; er ist deutlich kürzer als der offizielle Weg via Forcola; von der Alpe Loana kommend auf Steinmänner achten

Sant’Antonio – Crotte: Weg saniert (16.10.19)

der Hauptweg von Malesco nach Crotte (Teil der Traversata Classica) ist bei der Alpe Basso umfangreich saniert worden; Achtung, wer ihn in Richtung Crotte begeht, folgt bei einer Abzweigung nicht der rot-weißen Markierung, sondern dem breiten, neu angelegten Weg (nach links leicht absteigend)